Die Apothekerinnen und Apotheker

Bereits im 8. und 9. Jahrhundert gab es in Bagdad und Damaskus Drogen und Gewürzhändler, die man als Vorläufer der heutigen Apotheken bezeichnen könnte. Und aus dem Jahr 1180 ist bereits der Eid eines Apothekers aus dem französischen Montpellier belegt, der damit sein Wissen und seine Sorgfalt im Umgang mit Giften und Drogen bestätigte. In Basel wird 1258 der erste Apotheker erwähnt, der nicht als Arzt tätig war und kein Latein sprach. In diesem Themenheft wird die Geschichte der Apotheker bis heute aufgezeigt; illustriert durch zahlreiche Abbildungen.
Lydia Isler-Christ, Präsidentin des Baselstädtischen Apotheker-Verbandes spricht über die heutigen Herausforderungen an eine Apotheke und über den Umgang mit Patienten und Kundinnen. Dominik Saner, Apotheker in der dritten Generation erzählt von Komplementärmedizin und Alternativen zur klassischen Medizin.
Verschiedene Artikel informieren über die Möglichkeit, mit Viren gegen Bakterien zu kämpfen, über Programme gegen Dickdarmkrebs, geben Tipps gegen die Kälte, zeigen die Möglichkeiten von sanftem Yoga und geben Einblick in Zahlen und Fakten im Gesundheitswesen.
In Form von redaktionellen Publireportagen berichten Unternehmen über die Therapie bei Osteoporose (Salina), über die Entwicklung vom Dienstleistungs- zum Gesundheitszentrum (Blindenheim Basel/Irides), über Forschungsschwerpunkte in einem Spital (Claraspital), über Universitäre Zahnmedizin (UZZ Basel) und die interdisziplinäre Behandlung von Tumoren (Brustzentrum Rheinfelden), die Unterstützung von Senioren im eigenen Heim (Spitex) und den Umzug eines Medizinischen Labors (Rothen). In einem vielbeachteten Artikel ("Was ist ‹normal›, wenn man 95 Jahre alt ist?" gibt Prof. Dr. phil Andreas U. Monsch Einblicke in Begriffe wie Kognition, Altersdemez, Alzheimer und Hirnleistungsstörungen (Felix Platter Spital).